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Presse

Donnerstag, 24. August 2006

Drastische Worte

Dresden wird wieder einmal im SPIEGEL erwähnt. Zum Bauvorhaben 'Waldschlößchenbrücke' schreibt das Nachrichtenmagazin:
Die neue Brücke dagegen würde alles andere niederklotzen. Sie wäre, sollte sie wie geplant ausgeführt werden, ein Denkmal für die Dummheit.

Donnerstag, 4. Mai 2006

Winnetous knackiger Po im Fokus der Neuen Züricher Zeitung

Radebeul, die Karl-May-Stadt. Das Grab des Schriftstellers liegt dort, ebenso die «Villa Shatterhand», wo die Originale der Bilder lagern, die der Maler und Bildhauer Sascha Schneider zu den Romanen Mays geschaffen hat. Für jemanden, dessen Winnetou- Bild von Pierre Brice geprägt wurde, birgt Schneider Überraschungen. Statt einer filmästhetisch sublimierten eine religiös gewendete Homoerotik. Schneiders Winnetou ist sehr nackt, sehr langhaarig, eher gedrungen-muskulös (fast ein bisschen stämmig), dafür aber schwebt er wie magisch angesogen einem himmlischen Lichte zu, während er dem Betrachter seine kompakten Hinterbacken und ein edles Profil bietet. May soll diese Art Symbolik sehr geschätzt und als Illustration seines Werks für überaus wichtig gehalten haben. Die Leserschaft war weniger erbaut. (aus: Nicht nur Barock und Bomben, NZZ online vom 4. Mai 2006)

Man staune: Dieser kurze Abriß aus der NZZ ist eigentlich nur eine Randnotiz des Artikels 'Nicht nur Barock und Bomben', der sich hauptsächlich mit der Ausstellung 'Mythos Dresden' des Dresdner Hygiene Museums befasst. Und in dieser schönen Bildsprache geht es auch weiter im Text von Joachim Güntner. Nacheinander beschreibt er die fünf nach Epochen gegliederten Räume der Ausstellung mit ihren unterschiedlichen Atmosphären. Das Lesen des Artikels macht unbedingt Lust auf den Besuch der Ausstellung. Und natürlich neugierig auf das Hinterteil von Winnetou.

Dienstag, 4. April 2006

Süddeutsche Zeitung: Städtereisen im Trend

Weder Berge noch Meer heißt der Artikel, der heute auf sueddeutsche.de erschienen ist und euphorisch den Trend zu Städtereisen feiert. So soll in den letzten 10 Jahren die Zahl der Übernachtungen in Großstädten um 46% gestiegen sein. Viele 'Experten' kommen in dem Artikel zu Wort. Zitat:

«Städteurlauber wollen dem Alltag entfliehen», bestätigt Frank Stoll, bei TUI in Hannover zuständig für den Städtereisenkatalog. «Oft wird auch zu besonderen Anlässen verreist, zum Beispiel zum Hochzeitstag.» Schließlich sind Paare eine der wichtigsten Zielgruppen.

Im Städtetourismus spielen Events eine wichtige Rolle, so das Fazit.

Dienstag, 22. November 2005

MERIAN Dresden

Gekauft habe ich mir die 'Dresden'-Ausgabe des MERIAN Magazins schon vor einer Woche, gestern habe ich sie auch endlich gelesen. Für 7,50 EUR bekommt der Käufer eine gut ausgewogene Mischung aus Informationen, Bildern und Unterhaltung. Die Anschaffung lohnt sich. Einige Artikel aus dem Heft sind übrigens kostenlos im Internet unter merian.de abrufbar.

Ausschlaggebend für die mittlerweile 5. Überarbeitung des Magazins war die Fertigstellung der Frauenkirche. Deshalb wurde ihr auch ein ausführlicher Artikel zugestanden, der von tollen Fotos ihrer Entstehung flankiert wird. Überhaupt sind die Fotos des Magazins allesamt "topp": Den Fotografen und der Fotoredaktion ist ein großes Lob auszusprechen, machen doch alle Bilder große Lust auf Dresden und sind selbst für erfahrene Dresden-Besucher spannend, weil wunderschön fotografiert. Das gilt für die großen Stadtportraits über je eine Doppelseite genauso wie für die kleinen Bebilderungen.

Das Magazin überzeugt mich, weil nicht allein (oder vor allem) die Dresdner Altstadt portraitiert wird, wie das leider bei vielen anderen Publikationen über Dresden der Fall ist. Im Gegenteil, die Themevielfalt ist großartig und nur durch die festgelegte Seitenzahl begrenzt. So finden unter der Rubrik 'Skizzen' auch kurze und unterhaltsame Anekdoten ihren Platz im Magazin. Beispiel gefällig?
Der Anti-Stollen: Luftikus
Weil die Kuriere Augusts des Starken, oft voll des Meißner Weines, eilige Depeschen zu spät lieferten, wurden sie zur Mitnahme von Meißner Fummeln verdonnert. Diese bestehen vor allem aus Meißner Luft, umgeben von einer dünnen gebackenen Teighülle und sind zerbrechlich wie ein rohes Ei. Für die Kuriere galt also: 0,0 Promille. Die Konditorei Zieger in Meißen backt die Fummeln immer noch und versendet sie sogar – absolut bruchsicher!
Das macht Laune und Lust zum Weiterblättern. Denn im Heft gibt es in der Tat noch viel zu entdecken. Neben der Frauenkirche wird die Dresdner Neustadt, die Gartenstadt Hellerau, das Nobelviertel Loschwitz, die Stadt Meißen und die sächsische Schweiz von ortskundigen Autoren unterhaltsam und profilgebend vorgestellt.

Unter der Überschrift 'Augusts Spielzeug' wird zusammengetragen, "was der „starke“ kunstsinnige und lebenslustige Kurfürst Dresden und der Welt an Schätzen schenkte". Das mag informativ sein, ist letztendlich aber auch eine Geschmacksfrage. Denn der vorgestellte Krempel ist in erster Linie kitschig. Über Geschmack läßt sich jedoch streiten. Spannend war für mich dagegen die Lektüre des Artikels 'Kunst aus dem Keller'. Dresdner Museumsleute präsentieren exklusiv ihre Liebhaberstücke aus den Depots der Staatlichen Sammlungen. Pointierte Fotografien von Mensch und Werk garnieren den Lesegenuß.

Akzente setzt Dresden nicht nur mit der barocken Architektur der Altstadt, sondern auch mit modernen Formen und Baustoffen. 'Mit Schwung um die Ecken' wirft den Blick auf die beeindruckende Architektur der Neuen Synagoge, des Dresdner Hauptbahnhofs und der Gläsernen Manufaktur. Und weil Dresden 'Stadt der Wissenschaft 2006' ist, darf ein Artikel über den Stellenwert der Nanotechnologie in der Hauptstadt nicht fehlen. Dresden hat übrigens eines der modernsten Max-Planck-Institute. Meine Frau schwärmt immer wieder einmal davon und kommt dann ins Grübeln, ob ein Umzug nicht vielleicht doch...

Was bei mir wieder einmal Begehren ausgelöst hat, war natürlich der Beitrag über die 30km von Dresden entfernte Stadt Glashütte und ihre Bedeutung für die Uhrmacherzunft. Kurzweilig wird die Geschichte der Stadt vom ressourcenarmen Bergbaustädtchen hin zum Mekka der Liebhaber mechanischer Uhrenmeisterwerke erzählt. Zwar stehen in dem Artikel nicht diese unglaublichen Wunderwerke höchster Uhrmacherkunst im Vordergrund, aber meinem stillen, vielleicht frommen aber nachhaltigen Wunsch, vor meinem 66. Geburtstag eine 'Lange 1' zu besitzen, wurde neues Leben eingehaucht.

Was bleibt? Natürlich die nützlichen Informationen, Adressen, Links und Kontaktdaten, die unter 'Reiseinfo' zusammengefasst wurden. Und weil dem Heft ein praktischer Faltplan beiliegt, sind die Adressen gleich mit dem jeweiligen Planquadrat der Karte versehen. Was fehlt? Natürlich der Hinweis auf die Ferienwohnung Stadtvilla Radebeul - aber das wird dann der Aufhänger für die 6. überarbeitete Ausgabe von Merian Dresden.

Freitag, 30. September 2005

DIE ZEIT GESCHICHTE Nr. 3/2005: Recycling einer Zeitung

zeitgeschichte_titel_kleinGestern erschien die dritte Ausgabe der Zeitschrift 'DIE ZEIT GESCHICHTE' mit dem Titel 'Triumph der Stadt - Bühnen der Vergangenheit, Labore für die Zukunft'. Auf dem Titelbild ist das Panorama mit Blick auf die Brühlschen Terassen zu sehen, denn Dresden gehört die Titelstory.
Noch gestern abend habe ich im Licht einer Straßenlaterne hinter Eckerle auf der Zeil die Artikel über Dresden gelesen und bin etwas enttäuscht. Insgesamt befassen sich vier Artikel mit unterschiedlichen Aspekten dieser Stadt. Hinzu kommen eine Umfrage über die Beweggründe von Spendern für den Wiederaufbau der Frauenkirche, ein doppelseitiger Querschnitt der Frauenkirche und eine kleine Entstehungsgeschichte des Elbsandsteingebirges.

Der erste Artikel, geschrieben von Manfred Sack, trägt den verheißungsvollen Titel 'Die Macht des Schicksals - Das heutige Dresden ist eine eindrucksvolle Symbiose seiner (Bau-)Geschichte', wird diesem aber überhaupt nicht gerecht. Wie auf dem Reißbrett findet eine Stadtbegehung über mehrere "Achsen" statt, die keinem Reiseführer je gefährlich werden könnte. Emotionslos werden die einzelnen Punkte aneinandergereiht, nie hat man ein Bild von Dresden vor Augen, immer nur schwarze Buchstaben auf weißem Papier.

Artikel Zwei ist von Klaus Günzel und mit 'Die steinerne Glocke - Zarte und wüste Geschichten aus der wundersamen Geschichte der Frauenkirche' überschrieben. Diemal wird der Titel dem Inhalt gerecht: Günzel schreibt spannend und humorvoll über die turbulente Geschichte der Frauenkirche. So zum Beispiel über eine folgenreiche Verwechslung: Der Baumeister der Frauenkirche, Herr Bähr, sollte seinem Willen gemäß im Jahre 1834 in der Frauenkirche die letzte Ruhe finden. Wiederum ein halbes Jahrhundert danach fand der Dresdner Ratsarchivar Otto Richter heraus, dass die sterblichen Überreste offenbar verwechselt worden waren und "irgendein armer Verunglückter" an Bährs Stelle in der Frauenkirche seiner Auferstehung harrte.Man hat ihn dabei, klugerweise, nicht gestört und das schöne barocke Grabmal unversehrt gelassen.

Erschütternd ist der dritte Artikel 'Als das Feuer zurückkam - Das dreifache Bombardement Dresdens war blanke Vernichtung' von Walter Nowojski. Der Autor rekonstruiert die schrecklichen Ereignisse vor und an dem 13. Februar 1945 anhand der Tagebücher des Romanisten Victor Klemperer (1881 bis 1960), 'Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten'. Dieser hat 'minutiös bezeugt, wie der Alltag rassisch Verfolgter aussah und wie der gegen sie gerichtete Zynismus, wie alle Pein, alle Erniedrigung, alle Brutalität und Verschleppung unter den Augen der Dresdner Bevölkerung geschah.'
Am 13. Februar war Klemperer auf dem Weg zu den letzten jüdischen Dresdnern, um ihnen im Auftrag der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland Deportationsbefehle zuzustellen. 'Klemperer, der allein durch die mutige Haltung seiner nichtjüdischen Ehefrau, die entschlossen zu ihm hielt, vor der Deportation bewahrt blieb, erlebte bei der Übergabe der Briefe erschütternde Szenen'. Die Deportation, welche am 16. Februar stattfinden sollte, hätte für die etwa 170 Menschen den sicheren Tod bedeutet.
Als um 22.13 Uhr das Inferno über Dresden hereinbrach, flüchtete sich Victor Klemperer mit seiner Frau in den Keller des "Judenhauses" in der Zeughausstraße, wo sie den Angriff unbeschadet überstanden. Wärend des zweiten Angriffes flüchteten die beiden in den gegenüberliegenden Judenkeller. Dort zerbarst plötzlich das Fenster neben Victor Klemperer: '[...], etwas schlug heftig und glutheiß an meine rechte Gesichtsseite. Ich griff hin, die Hand war voller Blut, ich tastete das Auge ab, es war noch da. Er kann Eva nicht mehr finden und flüchtet mit einer Gruppe Menschen nach draußen: 'Vor mir lag ein unkenntlicher großer freier Platz, mitten in ihm ein ungeheurer Trichter. Krachen, Taghelle, Einschläge. Ich dachte nicht, ich hatte nicht einmal Angst, es war bloß eine ungeheure Spannung in mir, ich glaube, ich erwartete das Ende.'
Diese und weitere Augenzeugenberichte, die Nowojski zitiert, vermitteln sehr direkt, wie schrecklich dieser Angriff war und sie beschämen uns, weil 'hierzulande noch immer jene Unbelehrbaren, die das Dresdner Inferno für nationalistische Zwecke missbrauchen' agieren.

Der letzte Artikel heißt 'Einkehr durch Abkehr - Doppelkubus statt Canaletto: Die neue Synagoge steht selbstbewusst im städtischen Raum' und ist von Hanno Rauterberg. Auf zwei Seiten beschreibt er die Neue Synagoge Dresden aus architektonischer Sicht im Kontext mit dem Dresdner Stadtbild. Für die Umschreibung der genialen Architektur ist der etwas pretitiöse Feuilleton-Stil seiner Sprache vielleicht nicht ganz geeignet. Möglicherweise ist das der Grund, warum ich den Artikel nicht wirklich gut finde. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sich dem Kenner der Synagoge nach dem Lesen kaum neue Erkenntnisse auftun. Was nicht im Artikel steht: Die URL synagoge-dresden.de wurde bis vor gar nicht so langer Zeit von einem skrupellosen Geschäftemacher für den Verkauf von Versicherungen missbraucht. Mittlerweile gehört sie aber dem Zentralrat der Juden in Deutschland.

Was hat das Heft sonst noch zu bieten? Eine überaus gelungene Polemik von Michael Naumann zum Hauptstadt-Mythos von Berlin und einen interessanten geschichtlichen Abriss über die Quadratestadt Mannheim, nahe der ich aufwachsen durfte, geschrieben von der Historikerin Grit Arnscheidt. Helmut Schmidt schreibt über Hamburg, allerdings motiviert sein Schreibstil nicht gerade zum Weiterlesen.Bonn, Potsdam und Wolfsburg werden noch portraitiert - die Artikel habe ich allerdings noch nicht gelesen.

Und dann ist da noch eine Chronik, eine etwas dürftige Bibliographie und ein Glossar. Zitat: 'Stadtmarketing - Hoffnung der Stadtväter, durch Werbung ihre Stadt (wieder) attraktiv zu machen, vorzugsweise für Arbeitsplatzinvestitionen. Nur: Corporate Identity und Stadt passen nicht zusammen; Stadt bedeutet Offenheit und Veränderung und ist kein Markenartikel.' Naja. Der Begriff 'Marketing' leitet sich allerdings auch von 'Market' ab und nicht von der 'Marke'. Peinlichkeiten wie dieses Glossar hätte sich der Zeitverlag gut sparen können.

Fazit: Ich hatte mir etwas mehr von einem Heft erwartet, das im Vorwort postuliert: 'Stadt war immer etwas Fürchterliches. Laut und dreckig, verrucht und lasterhaft, die Hure Babylon.' Dagegen ist die aktuelle Ausgabe von 'DIE ZEIT GESCHICHTE' vor allem eins: harmlos. Ein Dutzend schon in der ZEIT erschienener Artikel können in einer Neuzusammenstellung ein informatives Dossier ergeben. Eine Zeitschrift, welche den Anspruch hat, Urbanität zu erschließen, wir daraus allerdings nicht.

Samstag, 17. September 2005

Dresden auf rosa Papier

Heute nachmittag bin ich endlich dazu gekommen, die Dresden-Sonderbeilage der Financial Times Deutschland vom 14. September zu lesen. Die Number Cruncher der FTD haben auf sechs Seiten 13 Artikel über Dresden zusammengetragen, die vor allem für Investoren interessant sein dürften. Der Leitartikel trägt die Überschrift "Musterhauptstadt eines Musterlandes" und beschreibt hauptsächlich die wirtschaftliche Entwicklung Dresdens als größtes Mikroelektronik-Zentrum Europas. Dresden wird als "Stadt der Wissenschaften 2006" und Biotech-Region portraitiert und AMD wie auch das Frauenhofer-Institut haben eigene halbseitige Jubel-Artikel bekommen. Interessant sind die Berichte über die Arbeit des "Flood Research Center" und das junge kreative Milieu der Dresdner Neustadt. Miriam Beul schreibt über Gestaltung des Dresdner Neumarkts und Thilo Alexe hat sich neue Leser verdient mit seiner höchst unterhaltsamen Abhandlung "Sächseln ist kein Kündigungsgrund". Auf Seite sechs wird die bemerkenswerte Arbeit von Eberhard Burger vorgestellt, der seit 13 Jahren den Wiederaufbau der Frauenkirche koordiniert. Im letzten Artikel auf der letzten Seite kommt dann auch noch einmal der Fremdenverkehr zu Wort. Dieser boomt, ist aber noch ausbaufähig. So sind gerade einmal 15% der Gäste aus dem Ausland und nur 40% sind Tagungsgäste. Was aber wirklich wurmt: Die Ferienwohnung Stadtvilla Radebeul wird mit keinem Wort erwähnt.

Zurück zum Leitartikel: Dieser geht zum Schluss auf den Fachkräftemangel ein und zitiert Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der IHK: "Die [Fachkräfte (Anm. des Verfassers)] werden herziehen - wegen der Stadt und des Lebensgefühls". Der Artikel endet mit den Sätzen: "Dieses Lebensgefühl hat sich sogar bis nach Amerika herumgesprochen. Als AMD-Chef Jerry in den 90er Jahren gefragt wurde, warum er ausgerechnet in Dresden investieren wolle, sagte er: "It´s all about the people!" - es liegt an den Menschen dort."
Dresden, Radebeul und Sachsen haben morgen und am 2. Oktober die Wahl, ob sie auch in Zukunft Investoren und Besucher aus aller Welt anlocken, oder ob die braune Soße jedes Bemühen um Weltoffenheit wieder erstickt. Das Ergebnis der Landtagswahlen 2004 darf sich nicht wiederholen.

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